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Die ehemalige Flotte / die ehemaligen Schiffe

MS Möwe

Technische Daten
Schiffstyp: Motor-Passagierschiff
Baujahr: 1925
Bauwerft: Bootswerft Vierarm, Wildau (bei Berlin)
Umbau: 1959: Bootswerft Carl Hofemann in Schwerin
  1961-1962: WSA-Werft in Grabow (Meckl.)
  1966: VEB Bootsbau Wiking in Schwerin
  1971-1972: Karl-Gieseler-Werft KG in Alsleben-Mukrena
Länge: 18,58 m (über alles)
  (17,70 m vor Umbau 1971-1972)
Breite: 3,62 m (über alles)
  (3,80 m vor Umbau 1971-1972)
Tiefgang: 1,02 m (beladen)
  (0,97 m vor Umbau 1971-1972)
Seitenhöhe: 1,50 m
  (1,48 m vor Umbau 1971-1972)
Verdrängung: 32,6 m³
  (35,9 m³ vor Umbau 1971-1972)
Tragfähigkeit: 24,5 t
  (11,8 t vor Umbau 1971-1972)
Antriebsart: Otto- und Dieselmotor
  ab 1925: 1 ?-zyl, 4-takt Ottomotor
  ab 195?: 1 4-zyl., 4-takt Kämper-Dieselmotor
  ab 1964: 1 3-zyl., 4-takt SKL-Dieselmotor Typ 3 NVD 21
  vom DMW Leipzig
  ab 1972: 1 6-zyl., 4-takt Dieselmotor Typ 6 KVD 14,5
  vom DMW Schönebeck
  1 dreiflüglige Schraube, 1 Ruder
Antriebsleistung: ab 1925: unbekannt
  ab 195?: 34 kW (46 PS)
  ab 1964: 49 kW (67 PS)
  ab 1972: 70 kW (96 PS)
Geschwindigkeit: ab 1925: ~ 12,0 km/h, 6,5 kn
  ab 1972: ~ 14,0 km/h, 7,6 kn
Besatzung: 2
Passagiere: ab 1925: 104
  ab 1961: 100 (60 Innen- und 40 Außenplätze)
  ab 1972: 62 (50 Innen- und 12 Außenplätze)
Bauart: Querspand-Stahlbau, bis 1958: Ruderhaus oben,
  1 großer Fahrgastraum mit kleinen Fenstern (Holzaufbau),
  offene Sitzplätze vorne und achtern
  ab Umbau 1959: Ruderhaus nach unten versetzt zur Er-
  weiterung des Wintergartens
  ab Umbau 1961-1962: Schonsteinänderung, Ruderhaus
  wieder nach oben verlegt, neuer Holz-Glas-Aufbau, der
  sehr undicht war (Passagiere saßen bei Regen im Fahrgast-
  raum unter Schirmen),
  ab 196?: Schornsteinänderung, Überdachung der offenen
  Plätze achtern,
  ab Umbau 1966: Ruderhausänderung, Fahrgastraum mit neuen
  breiten Holzrahmenfenstern,
  ab Totalumbau 1971-1972, der praktisch einem Neuaufbau
  gleich kam: Modernes Vorderschiff mit ausfallendem Steven,
  großer Stahlaufbau, Wegfall der offenen Sitzplätze vorne,
  Wegfall der Überdachung achtern
Namenschronik
seit 1925: Möwe
Lebenslauf

Eigner 1925 bis 1945 Georg Hoffmann, Berlin-Tegel, nach Kriegsende 1945 in Verwaltung der Treuhandstelle Binnenschiffe Berlin (TBB) und als Vertragsschiff der Deutschen Schiffahrts- und Umschlagsbetriebe (DSU) in Berlin fahrend.

 

Ab 01. Januar 1952 an DSU Berlin verkauft, ab 1956 an DSU / Fahr-gastschifffahrt Berlin und ab 01. Januar 1957 an VEB Fahrgastschiff-

fahrt Weiße Flotte Berlin, dann im April 1958 nach Schwerin verlegt und seit 30. April 1958 beim VEB Fahrgastschifffahrt Weiße Flotte Berlin / Nebenstelle Schwerin im Einsatz. 1959 an das VEB Hafen und Industrie-

bahn Schwerin / Abteilung Weiße Flotte und am 01. Januar 1964 an den VE (K) Nahverkehrsbetrieb Schwerin / Bereich Weiße Flotte. Im Jahr 1992 wurde das MS Möwe durch den neuen privaten Eigner (Weisse Flotte Fahrgastschiffahrt Schwerin GmbH) übernommen.

 

Im April 1992 erfolgte die Außerdienststellung, das MS Möwe wurde abgestellt, anschließend folgte die Nutzung als Büroschiff. Im Jahr 1998 erfolgte der Verkauf an die Fahrgast-Schifffahrt Grabow, es erfolgte ein Wiederaufbau. Im Jahr 1999 wurde es wieder in Dienst gestellt. Seitdem ist das MS Möwe auf den südlichen Gewässern Mecklenburgs unterwegs und noch häufig auf dem Schweriner See zu sehen. Im BUGA-Jahr 2009 lag es am Speicher, im Ziegelinnensee, und unternahm von hier einige wenige Fahrten. Danach ging es zurück nach Grabow und stand zum Verkauf.

 

Im November 2012 fand sich ein Käufer für das MS Möwe, die erste Anzahlung für dieses Schiff wurde auch im gleichen Monat an die BATZ in Neustadt-Glewe geleistet. Der offizielle Kauf von der BATZ an die Bootsvermietung Fangrot aus Berlin/Reinickendorf erfolgte am 20. Februar 2013 durch ein Notariat in Schwerin. Durch den langen Winter lag das Schiff längere Zeit in Grabow, hier wurden bereits die ersten Reparaturen durchgeführt. Im Mai 2013 fand die Überführung zur Werft Malz bei Oranienburg statt. Dort wurde das Schiff von Juni bis September 2013 komplett überarbeitet, erhielt eine neu überholte Schwanzwelle, Ruderanlage, Farbgebung und das Bodengutachten. Mitte September 2013 erfolgte die Überfahrt zum Heimathafen nach Berlin/Reinickendorf/Saatwinkel, wo am 28. Oktober 2013 die ZSUK die finale Untersuchung machte und dem Schiff wieder ein fünfjähriges Attest erteilte.

 

Mit viel Mühen und großen finanziellem Einsatz wird das Schiff ab sofort bzw. zum Saisonstart 2014 für Charterfahrten in Berlin und Brandenburg bis 40 Personen zur Verfügung stehen.

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